AHS Prüftechnik

Von Ganderkesee in alle Welt

Seit über 60 Jahren steht der Name AHS Prüftechnik für qualitativ hochwertige Produkte und präzise Technik „Made in Germany“. Die Rollenbremsprüfstände, Leistungs- und Funktionsprüfstände sowie Stoßdämpferprüfstände von AHS sind daher weltweit gefragt: Ob in Norwegen, im Nahen oder Mittleren Osten, auf den Philippinen oder in Australien – auch in den entlegensten Ecken der Welt setzt man auf die Produkte aus Ganderkesee.

„Unsere Kunden schätzen besonders, dass wir als eines der wenigen Unternehmen auch nach individuellen Kundenvorgaben fertigen“, so Dr. Janna Schneider, die zusammen mit ihrem Bruder Harald und ihrem Vater das Unternehmen führt. Auf diese Weise müssen beim Kunden keine teuren baulichen Veränderungen, z. B. an vorhandenen Fundamenten, vorgenommen werden, wenn eine neue Maschine benötigt wird. Die Auftragsbücher von AHS sind derzeit gut gefüllt - nicht zuletzt wegen neuer gesetzlicher Richtlinien: Da bis 2020 alle Prüfstände in Deutschland neuen technischen Anforderungen genügen müssen, stehen bei Tausenden von Werkstätten Ersatzinvestitionen an.

In der Vergangenheit wurden diese Maschinen im Stammwerk in Delmenhorst entwickelt und produziert, während ein Schwesterunternehmen in der Nähe von Berlin die Elektronik zuliefert. Doch in Delmenhorst wurden die Produktionskapazitäten so knapp, dass im Sommer 2017 ein neues, hochmodernes Werks- und Bürogebäude im Gewerbegebiet Westtangente in Ganderkesee bezogen wurde. Auf dem 2,8 Hektar großen Grundstück an der Elly-Beinhorn-Straße entstanden eine 5.400 qm überspannende Produktionshalle und ein 750 qm großes zweigeschossiges Bürogebäude.

Die Anfänge der Firma AHS Prüftechnik reichen in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück, als Alfred Schneider eine Autoreparaturwerkstatt eröffnete. Zusammen mit seinem Sohn Harald Schneider senior konstruierte er ab 1956 seine ersten Prüfstände. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 80 Mitarbeiter. Von den insgesamt sechs Herstellern in Deutschland ist AHS Prüftechnik dabei einer der wenigen Betriebe, die komplett in Familienhand geblieben sind.

zuletzt aktualisiert: 25.04.2018